Die Versorgungslücke im Alter (2)

September 8, 2008 by wabe · 2 Comments
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2. Selbstständige und Freiberufler

Da die meisten dieser Personen eine gewisse Zeit Arbeitnehmer waren, haben sie einen, allerdings  meist geringen Anspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Dazu haben viele auch bereits eigene Vorsorge getroffen, aber immer wieder zeigt es sich, dass diese bei weitem nicht ausreicht, um im Alter einigermaßen vernünftig versorgt zu sein. Die Höhe einer Lebensversicherung oder einer monatlichen Rente werden die Ausgaben im Alter kaum decken können.

Um Ihre Versorgungslücke berechnen zu können, sollten Sie einmal ihre monatlichen, privaten Ausgaben hochrechnen. Überlegen Sie dabei, welche Ausnahmen zukünftig vielleicht nicht mehr erforderlich sein werden oder welche geringer ausfallen werden. Hier finden Sie mehr Informationen zum Leben ab 50.

Dagegen müssen Sie zukünftige Mehrausgaben stellen, dies gilt z.B. für den Gesundheitsbereich, wo im Alter meist höhere Kosten anfallen werden und die Inflation wird bei der Ernährung, der Miete und der Energie den verfügbaren Kuchen weiter reduzieren.

Stellen Sie dieser Berechnung Ihre Einkünfte als Rentner gegenüber und fast jeder wird hier eine Lücke zu verzeichnen haben und diese Lücke gilt es zu schließen.

Dies kann bedeuten, dass heute gewisse, aber erträgliche Einschränkungen notwendig werden.

Rechnen Sie mal Ihre privaten Ausgaben hoch und schauen Sie, wie viel Sie davon durch Ihre bisherige Vorsorge decken können, prüfen Sie, ob Sie Einsparungen, die nicht wehtun vornehmen können und bedenken Sie dabei, dass es Ausgaben geben wird, die nicht sinken werden, z.B. im Gesundheitsbereich. Berücksichtigen muss man auch, dass die Inflation gerade im Bereich Ernährung und Energie möglicherweise auch zukünftig überproportional steigen wird.