Private Altersvorsorge

Alles, was wichtig ist, um im Alter genügend Geld zur Verfügung zu haben

Private Altersvorsorge mit der Riester-Rente

Viele Bundesbürger haben die Zeichen der Zeit erkannt und sind mittlerweile bereit, bis zu 100 Euro im Monat für eine eigene private Altersvorsorge zurückzulegen. Dies geht aus einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung hervor. Nun gibt es verschiedene Formen für die private Altersvorsorge. Einen Klassiker stellt inzwischen die Riester-Rente dar und die weiterhin hohen Abschlusszahlen beweisen die Beliebtheit.

Um die in der Zukunft wahrscheinlich immer unzuverlässiger werdende staatliche Rentenversicherung zu ergänzen, hat der Gesetzgeber eine kapitalgedeckte private Zusatzrente auf den Weg gebracht. Eine Riester-Rente für die private Altersvorsorge ist insbesondere durch die staatlichen Zulagen und Steuervorteile besonders interessant.

Hier ein Beispiel was es mit der Riester-Rente auf sich hat:

Ein Arbeitnehmer mit einem Bruttojahreseinkommen von 25000 Euro legt drei Prozent hiervon für die private Altersvorsorge an. Dies sind 750 Euro, die er jedoch nicht allein tragen muss. Grundsätzlich können 154 Euro als staatliche Zulage einfließen. Zusätzlich können pro Kind jeweils weitere 185 Euro staatliche Förderung in Anspruch genommen werden. Bei einem Riester-Sparer mit zwei Kindern bleibt so nur ein Eigenanteil von 226 Euro, bzw. nicht einmal 20 Euro pro Monat.

Auf das Guthaben für die private Altersvorsorge der Riester-Rente hat der Staat eine garantierte Verzinsung von 2,75% festgelegt. Alle Produkte für die Riester-Rente müssen diesen Zins aufweisen und dennoch gibt es Unterschiede zwischen den Anbietern. Denn von dem Garantiezins von 2,75 % kommt dem Kunden nicht alles zugute. Es werden von den Gesellschaften z.B. noch Verwaltungskosten abgezogen, so dass die tatsächliche Rendite letztendlich bei 2,6 % oder 1,51 % liegen kann. Ein Versicherungsvergleich vor Abschluss kann hier helfen.

Festgeld Angebote

In der heutigen Zeit etwas zu sparen und sich für die späteren Jahre etwas Geld beiseite zulegen ist oft gar nicht verkehrt, denken sich viele. Jedoch stellt sich hier auch für viele die Frage, wie das gesparte Geld denn am Gewinn  bringensten und sichersten angelegt ist. Die Angebotspalette reicht von einem lukrativen und Zins hohen Tagesgeldkonto, über mittelfristige Anlegemöglichkeiten bis hin zu einer langfristigen und ertragsreichen Festgeldanlage. Die meisten werden sich, sofern man über das Vermögen innerhalb kurzer Zeit nicht verfügen möchte, für eine längere Anlegeform entscheiden, da sich dies bisher als am sichersten für große Summen eignet und auch die Zinsen bei einer Festgeldanlage wesentlich höher als zum Beispiel bei einem Tagesgeldkonto sind.

Doch aber auch hier wird man auf unzählige interessante und weniger interessante Festgeldangebote stoßen und um hier nicht den Überblick zu verlieren und das gewinnreichste Angebot zu finden, empfiehlt es sich immer ein Vergleich der verschiedensten Festgeldangebote zu machen. Im Internet finden sich etliche Festgeld Angebote im Vergleich und so ist einfach und simpel sich das beste und auf sich persönlich abgestimmte Angebot zu suchen. Die vielen Tarifrechner, die im Internet angeboten werden, sind unkompliziert und leicht zu bedienen, man gibt einfach die gewünschte Sparsumme ein und man erhält eine detaillierte Aufstellung, der Sparmodalitäten und ­möglichen Auszahlungssumme nach Ablauf. Auf einem Blick wird die voraussichtliche Zinsbildung übersichtlich angezeigt und berechnet. Daneben werden noch weitere Informationen aufgezeigt, wie z. B. Was passiert, bei frühzeitiger Auflösung oder Sondereinzahlungen. Aber nicht nur im Internet werden Festgeldangebote verglichen, auch die einzelnen Kreditinstitute und Banken werben mit lukrativen Festgeldangeboten. Es ist immer richtig, die unterschiedlichen Banken, Festgeld Angebote zu vergleichen und sich bei der eigenen Hausbank zu informieren. Die meisten Hausbanken bieten, ihren langjährigen und guten Kunden ein besonderes Angebot an und können ihnen unschlagbare Festgeld Angebote unterbreiten.

Meist ist dieses Festgeld Angebot gegenüber Fremdbanken lukrativer und bei festangelegtem Geld ist es vielen angenehmer, sie wissen ihr Geld in ihrer Nähe. Eines sollte man jedoch immer bedenken und beherzigen, bei dem Anlegen seines Vermögens oder auch nur, wenn man eine kleinere Summe anlegen möchte und langsam sparen möchte, sollte man seine Eier nicht alle in ein Nest legen, sondern versuchen möglichst viele verschiedene Nester an zulegen, um bei Verlust der Bank nicht alles Vermögen verloren zu haben. Sinnvoll sind auch verschiedene Anlegeformen, eine gute Mischung besteht aus lang und kurzfristigen Anlageformen. Ein gewisses Restrisiko bleibt jedoch immer, aber wenn man sich für die richtige Bank entscheidet, minimiert sich dieses Risiko auf ein Minimum.

Altersvorsorge, obwohl ich mein Leben noch vor mir habe?

Wer von den 40jährigen weiß eigentlich genau, welche Leistungen ihn im Rentenalter erwarten? Und wann dieses ominöse Rentenalter überhaupt beginnt? Ab wann muss man mit Einschnitten rechnen? Und wie kann man das Defizit zwischen bisherigem Einkommen und Rente ausgleichen?
Diese Fragen wären noch beliebig fortsetzbar, doch es geht ja um die Jugend. Aber mit all diesen Fragen ist der Bogen bereits gespannt, denn wie sollen Jugendliche wissen, wie sie vorsorgen müssen, wenn nicht mal die Masse der heute 40jährigen weiß, wie ihre Altersversorgung bzw. ihre private Rente einmal aussehen wird?

Die Aufklärung in Bezug auf die Altersvorsorge müsste schon ein Thema in der Schule sein, denn letztendlich lernt man ja fürs Leben, wie es so schön heißt. Und wer will ab dem Renteneintrittsalter nicht mehr leben? Also sollten sehr wohl auch Rentenexperten die Jugendlichen in der Schule bereits aufklären, jedoch nicht mit solchen Aussagen wie “Die Renten sind sicher”, denn das sind sie nun mal nicht.

Wenn man einem Jugendlichen beispielsweise die Hochrechnung seiner Rentenansprüche zeigen würde und er sähe daraus, dass er mit 67 Jahren eine Rente von 2600,- Euro zu erwarten hat, weil ja der Preisindex oder vielmehr die Erhöhung der Rentenbeiträge mit eingerechnet sind, dann wird er vermutlich sagen: Klasse, und weshalb sollte ich mir nun zusätzlich eine Altersvorsorge aufbauen? Es reicht doch! Wenn man ihm aber sagen würde, dass dieser Betrag auf heute umgerechnet vielleicht 1100,- Euro mtl. ausmacht, dann wird auch dieser Jugendliche ins Grübeln kommen und merken, dass da etwas nicht stimmt, wenn es heißt: ‘Die Renten sind sicher’.

Man sollte Jugendlichen klare Fakten auf den Tisch legen und zwar so, dass sie diese auch verstehen können. Ebenso wäre es für Jugendliche sinnvoll, ihnen einen günstigen Einstieg in die private Altersversorgung zu ermöglichen, sozusagen ein Grundelement, mit welchem sie sich dann in spätestens 10 Jahren entscheiden müssen, in welche Richtung dieses Rohgerüst ausgebaut werden soll. Denn bis dahin wird vermutlich auch den Jugendlichen klar sein, dass es ohne private Rentenvorsorge nicht geht!

Private Altersvorsorge läuft unter Wordpress 2.9.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates
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